An heissen Tagen freuen sich Vögel, Igel und Bienen über eine Wasserstelle, auf unseren Balkonen genauso wie in den Gärten der Wohngenossenschaft Lettenhof. Stehendes Wasser ist aber auch die ideale Kinderstube für die Asiatische Tigermücke. Ein kleines Gefäss reicht, um innerhalb einer Woche ein Tigermücken-Ei zur stechenden Mücke wird. Mit ein paar Handgriffen bleibt Ihr Wasserangebot tierfreundlich und trotzdem tigermückensicher.
Das Wichtigste in Kürze
- Wasser alle 1–2 Tage wechseln.
So haben die Larven der Tigermücke keine Zeit, zu schlüpfen. - In den Ferien eine Vertretung organisieren.
Fragen Sie Ihre Nachbarn, ob sie das Wasser wechseln, oder leeren Sie die Schalen vor den Ferien und drehen Sie diese um. - Kleine Wasserfallen vermeiden.
Untersetzer, Giesskannen, Eimer und Planschbecken leeren, umdrehen oder abdecken.
Vogelbad und Igeltränke
Wechseln Sie das Wasser alle ein bis zwei Tage und spülen Sie die Schale dabei kurz aus. So bleibt das Wasser frisch für die Tiere, und Mückenlarven haben keine Zeit, sich zu entwickeln.

Bienentränke für den Balkon
Auch Bienen und andere Insekten brauchen Wasser. Dafür reicht ein flacher Pflanzenuntersetzer: Füllen Sie ihn mit Steinen und so viel frischem Wasser, dass die Steine noch herausragen. Den Rand können Sie mit Kies oder Splitt auffüllen. So landen die Insekten sicher und ertrinken nicht. Auch hier gilt: regelmässig frisches Wasser.

Wildbienen, Honigbienen und andere Insekten kannst du im Sommer mit einer Trinkschale unterstützen. © Kantonales LaboratoriumTeiche, Pflanzbottiche und Regentonnen
Naturnahe Teiche, in denen Fische, Amphibien oder Insekten leben, sind kein Problem, denn diese fressen die Larven. Bewegung im Wasser, zum Beispiel durch eine kleine Pumpe, macht es den Mückenlarven zusätzlich schwer. Bottiche mit Wasserpflanzen sind dagegen schnell ein Mückenbiotop und sollten gut im Auge behalten werden. Regentonnen immer mit einem dichten Deckel verschliessen.

Wenn Topfuntersetzer mit Kies oder Splitt aufgefüllt werden, haben Mückenlarven keinen Platz. © Kantonales LaboratoriumDer Kanton Basel-Statt bittet alle, Brutstätten im eigenen Garten und auf dem eigenen Balkon selbst zu beseitigen. Wenn wir das im Lettenhof alle gemeinsam tun, haben Tigermücken bei uns kaum eine Chance.
Quelle und weitere Tipps: Umwelt Basel – Tiere mit Wasser versorgen, ohne Tigermücken eine Chance zu geben
